Die Wünsche des kleinen Mannes

freiheit_lebt_wo_egoismus_stirbt

Heute möchte ich mal mit einem Zitaten von Dr. med. Jan Erik Döllein einleiten.

Die große Masse steht derzeit nur ratlos da und fragt sich, was „da oben“ eigentlich los ist. Ja, es muss ein Ruck durch Deutschland gehen, aber anders als er bisher von den neoliberalen Demagogen gefordert wird. Es muss ein Ruck der Verantwortung, des Demokratiebewusstseins und der Ehre durch Deutschland und Europa gehen, damit wir Bürger wieder ruhig unserer Arbeit nachgehen können und uns nicht dauernd fragen müssen, wer uns als nächstes über den Tisch zieht.

Jan Döllein sieht die Zusammenhänge etwas wirtschaftlicher und politischer als ich. Mir geht es in erster Linie um den sozialen Punkt. Auch wenn es in Zeiten der politischen Prostitution, Missbrauch von Ämtern und ausgereifter Schandtaten an der deutschen Bevölkerung nicht immer einfach sein wird, sich darüber aus zu lassen, werde ich versuchen den sozialen Bereich – das Miteinander – zu fokussieren.

- Das Miteinander – Lange habe ich überlegt ob Miteinander eigentlich noch das richtige Wort / der richtige Begriff ist. Miteinander ist für viele deutsche Bürger ein Fremdwort. Und damit möchte ich nicht auf die mangelnde Bildung und Rechtschreibfertigkeiten anspielen. Viel eher meine ich das Zusammenleben. Wenn man Deutschland als große Zwangsgemeinschaft betrachtet, könnte man auch sagen, dass wir zusammen leben. Betrachtet man Deutschland als Land so kann von zusammen leben nicht mehr die Rede sein. Natürlich ist das wieder eine Frage der Auslegung und Assoziation des Wortes zusammen. Ich verstehe unter zusammen Begriffe wie Gemeinschaft, Miteinander, Füreinander oder gemeinsam.

Worauf ich damit hinaus will, ist für den einen oder anderen Leser vllt schon ersichtlich. Das Leben in der Gemeinschaft, egal welcher Größe, erfordert IMMER Regeln. Viele davon sind als Gesetze bekannt. Andere, meiner Meinung nach mind. genau so wichtige Regeln, sind leider nicht nieder geschrieben. Eigentlich sind es aber genau diese Regeln, die für die aktuelle Generation sehr wichtig wären. Und dabei handelt es sich um die einfachsten Regeln.

Guten Tag – Bitte – Danke – Entschuldigung – Darf ich? – Stört es Sie?

Nein, das ist keine Ansammlung von Wörtern, deren Verwendung unbekannt ist. Das ist "The Basic of Life". Das ist die Basis des Miteinanders. Der wünschenswerte Umgang mit den Mitmenschen.
Also mal ehrlich. Warum fällt es denn den Leuten so schwer Danke und Bitte zu sagen? Hat es etwas mit dem Pokerface zu tun? Blos nicht zeigen was ich denke und fühle! Irgendwo wär es ja verständlich. Je mehr man sich den anderen Menschen öffnet, desto eher kann man verletzt, verarscht oder ausgenutzt werden. Was in der heutigen Zeit nicht die Seltenheit ist. Man wird doch echt überall von vorne und hinten verarscht, abgezockt, beklaut, belogen und betrogen. Und dann soll man dafür noch danke sagen? JA! Genau so ist es. Betrogen zu werden ist wie ein emotionaler Tiefschlag. Natürlich versucht man dann die andere Backe zu sichern. Aber das sollte man nicht auf Kosten der Mitmenschen machen.
Ich finde es erschreckend fest zu stellen, dass so viele Leute mit Hass und Verachtung ihrer Gegenüber sind. Das ist doch kein Zustand mit dem man leben kann. Dass sich daraus Egoismus und eine "Geiz ist geil"-Einstellung entwickelt ist doch ganz klar.

Für mich wär das aber keine Option zu leben. ich möchte auch nicht, dass man so mit mir umgeht. Aber was kann ein kleiner Mann da schon machen…

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